Entzündung von eingewachsenen Haaren

Eingewachsene Haare allein sind eine unangenehme und teilweise schmerzhafte Angelegenheit. Die betroffene Hautstelle ist gerötet, pusliert und schmerzt. Doch wenn man die eingewachsenen Haare entfernt kann man innerhalb von wenigen Tagen und der richtigen Behandlung schnell eine Besserung feststellen. Anders ist dies wenn sich das eingewachsene Haar entzündet.

Was ist eine Entzündung

Vor allem die Haut ist empfindlich für Entzündungen und es können Narben entstehen.
Vor allem die Haut ist empfindlich für Entzündungen und es können Narben entstehen.

Man spricht von einer Entzündung wenn das Immunsystem aktiv werden muss. Durch diese Reaktion des Immunsystems sollen Viren, Krankheitserreger und Giftstoffe (wie z.B Eiter) aus dem Körper entfernt werden.

Zeichen einer Entzündung sind:

  • Rötung
  • Erwärmung
  • Schwellung
  • Schmerz
  • eingeschränkte Funktion

Generell treffen bereits viele dieser Anzeichen auf ein normales, eingewachsenes Haar zu. Dies muss jedoch nicht unbedingt heißen, dass das betroffene Gewebe bzw. Haut entzündet ist. Oft kommt es zu Rötungen und Schwellungen da das Haar unter der Hautdecke gegen eben diese drückt.

Zwar können Entzündungen auch tötlich enden aber bei eingewachsenen Haaren handelt es sich um lokale Entzündungen der Haut und eine größere Komplikation ist ungewöhnlich.

Was macht man gegen entzündete eingewachsene Haare

Zinksalbe hilft gegen Entzündungen von eingewachsenen Haaren
Zinksalbe hilft gegen Entzündungen von eingewachsenen Haaren

Besonders bei Haaren deren Haarwurzel tief unter der Haut liegt kommt es zu Entzündungen die oft eitrig werden und besonders schmerzhaft sind.

Durch eine derartige Entzündung kommt es auch oft zur Narbenbildung da mehr als nur das übliche Gewebe angegriffen wird. Wichtig ist nur mit sauberen Fingern – oder am besten speziellen Nadeln – zu arbeiten. Das Matterial und die Wunde müssen dringenst desinfiziert werden!

Es ist wichtig das eingewachsene Haar unter der Haut heraus zu bekommen. Die Entzündung entsteht durch dieses Haar da es als Fremdkörper wahrgenommen wird.

Ein gutes und entzündungshemmendes Mittel ist Zink. Zu Zink habe ich bereits einen ausführlichen Artikel geschrieben. Eine Zinksalbe sollte nicht auf eine nässende oder frische, offene Wunde geschmiert werden, empfiehlt sich also eher für die Behandlung danach.

Übrigens: Wer wenig Fisch isst sollte darüber nachdenken Zink über Nahrungsergänzungsmittel zuzufügen. Diese gibt es günstig über Amazon.

Ist das Haar nun entfernt oder „befreit“ worden und die Wunde desinfiziert sollte die Haut geschont werden. Nach einigen Tagen kann wie bereits erwähnt Zink aufgetragen werden. Um der Narbenbildung vorzubeugen sollte die Wunde frei von Verschmutzungen gehalten werden.

Entzündungen vorbeugen

Die Wunde muss frei von Bakterien und Viren gehalten werden.
Die Wunde muss frei von Bakterien und Viren gehalten werden.

Gegen Entzündungen gibt es kein Allheilmittel. Wie im oberen Abschnitt erwähnt hilft Zink denn Zink gilt als auch entzündungshemmend.

Man sollte seine Haut – vor allem nach einer Haarentfernung – genau beobachten und schon früh eingewachsene Haare entfernen (zum Artikel: Eingewachsene Haare entfernen) oder mit einem geeigneten Mittel das Einwachsen verhindern (zum Artikel: Produkttest )

Regelmäßige Peelings und Hautbehandlungen helfen und sollten nicht vernachlässigt werden – auch wenn es aktuell keine Probleme mit eingewachsenen Haaren gibt.

Fazit

Eingewachsene Haare können zu einer Entzündung führen und diese belasten unsere Haut noch weiter. Daher ist es zu empfehlen schnell gegen Entzündungen vorzugehen. Da eine Entzündung durch eingewachsene Haare nur lokal entsteht ist nicht davon auszugehen dass es zu schlimmeren gesundheitlichen Folgen kommen wird.

 

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