Keine Pickel nach dem Rasieren

Keine Pickel nach dem Rasieren

Keine Pickel nach dem Rasieren

Wer trotz Rasur Pickelfrei bleiben möchte muss auf einiges achten.
Wer trotz Rasur Pickelfrei bleiben möchte muss auf einiges achten.

Fast jeder kennt die unschönen Nebenwirkungen einer Rasur: Dort, wo man eigentlich wunderbar weiche, glatte Haut erwartet, entstehen kleine Pickel, oft in Verbindung mit Hautrötung und unangenehmem Juckreiz. Im Gesicht sind diese Begleiterscheinungen meist schnell wieder verschwunden, denn die Haut lässt sich durch ein gutes Aftershave beruhigen. Leider verhält es sich an den Beinen oder im Intimbereich anders, denn während das Gesicht den ganzen Tag unverhüllt an der frischen Luft sein kann, wird der übrige Körper nach der Schönheitspflege meist rasch wieder „verpackt“. Strümpfe und Unterwäsche reiben sich bei jeder Bewegung zwangsläufig an der frisch rasierten Haut und gönnen ihr keine Ruhe. Besonders hier gilt also: Vorbeugung ist besser als Nachbehandlung, denn empfindliche Schleimhäute sollten nicht mit Aftershave in Kontakt kommen und auch eine Bodylotion kann keine Wunder vollbringen.

Wie lassen sich Pickel nach dem Rasieren vermeiden?

Im Vergleich mit der Elektrorasur gilt die Nassrasur grundsätzlich als die gründlichere Variante, auch wenn eine zunehmende Zahl elektrischer Rasierer immer besser Ergebnisse verspricht.

Auch bei Nassrasierern ist das Angebot heute so breit wie nie zuvor: Die Marktführer Gilette und Wilkinson sind in jedem Drogeriemarkt vertreten und locken mit ergonomischen, manchmal gar vibrierenden Griffen und mehrreihigen Klingen. Hier fühlt sich allerdings so mancher an den Kauf von Druckerpatronen erinnert: Die Grundausstattung ist relativ preiswert, die Nachfüllpackung kostet schon deutlich mehr. Meine Empfehlung ist der Gillette Fusion ProGlide Rasierer.
Qualitativ gibt’s bei den Rasierern dieser Hersteller freilich nichts zu meckern. Für sparsame Zeitgenossen lohnt sich aber auch der Weg zum Discounter: Hier gibt es Rasierer mit bis zu 6 Klingenreihen, was zu einer schonenden Rasur beiträgt und den Geldbeutel auch nicht im Übermaß belastet. Varianten mit nur einer oder zwei Klingenreihen sind generell nicht empfehlenswert, da die Haut damit zu sehr strapaziert wird.
Bei der Nassrasur sollte grundsätzlich Rasierschaum oder -Gel verwendet werden, auch wenn größere Hautflächen einen entsprechend großen Verbrauch bedeuten. Wenn andere Körperzonen als das Gesicht rasiert werden sollen, bietet sich die Dusche perfekt an: Die Haut wird einmal kurz befeuchtet und dann eingeschäumt. Während einer kurzen Einwirkzeit werden die Haare weicher und lassen sich dann leichter abrasieren. Dabei sollte man nie „gegen den Strich“ rasieren, da die Haarwurzeln davon zu sehr gereizt werden.

Nass- oder Elektrorasierer?
Nass- oder Elektrorasierer?

Während Nassrasierer für alle Körperzonen genutzt werden können, haben die Hersteller der elektrischen Alternativen eine breite Produktpalette im Angebot. Bei der Benutzung wird schnell klar, dass ein Langhaarschneider nicht für die Gesichtsrasur geeignet ist und der Gesichtsrasierer im Schambereich kaum für ein sauberes Ergebnis sorgt. Es gibt allerdings Geräte mit austauschbarem Scherkopf, die je nach Bedarf umgesteckt werden können.
Ein sehr schönes, empfehlenswertes Gerät ist der „Philips PT860/16“ von Philips, denn er verfügt über einen optimal geformten Scherkopf, dem keine Hautfalte im Wege steht. Schon bei der reinen Trockenrasur hinterlässt er in wenigen Zügen eine glatte, kaum gereizte Haut. Da es sich dabei jedoch um ein Nass-Trocken-Gerät handelt, darf er sogar mit unter die Dusche und kann in Verbindung mit Rasierschaum genutzt werden.
Wichtig ist, die Haut nach der Rasur richtig zu pflegen. Eine milde Lotion ist immer eine gute Wahl, empfehlenswert ist aber auch ein Babypuder, denn es saugt überflüssigen Schweiß perfekt auf und sorgt für ein angenehm trockenes Hautgefühl. Vor allem im Sommer hat schließlich niemand Freude an verschwitzter, klebriger Haut.

Was tun gegen eingewachsene Haare?

Nirgendwo im menschlichen Körper findet sich ein perfekter rechter Winkel. Das gilt natürlich auch für Haarwurzeln. Kopfhaare haben meist genügend Zeit zum Wachsen, eine Schieflage der Haarwurzel macht sich also kaum bemerkbar. Anders verhält es sich dort, wo die Haut stets möglichst glatt rasiert sein soll: Wenn das Haar diagonal durch die Haut wächst, kann auch das eine Ursache für unschöne Pickelchen sein. Handelt es sich dabei nur um einzelne Haare, können diese epiliert oder mit einer Pinzette gezupft werden. Oft genügt aber auch ein Nassrasierer mit einer frischen, scharfen Klinge. Diese dringt minimal in die unempfindliche oberste Hautschicht vor und erfasst das Haar fast in voller Länge, selbst wenn es eingewachsen ist.

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